Best of Norwegen: Fjorde und Lofoten
Individuelle Selbstfahrerreise mit Mietwagen ab/bis Bergen und Evenes
Die norwegischen Fjorden sind der Inbegriff nordischer Landschaftshighlights und jedes Jahr Ziel zahlreicher Besucher. Sie kommen, um die eng zwischen mächtigen Felswänden eingezwängten Meeresarme zu sehen, die sich weit ins Landesinnere hineinwinden. Bereits als der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckte, waren die Fjorde Norwegens Sehnsuchtsziel der ersten Tourismuspioniere. Wer die Fjorde besucht erlebt Wasserfälle und Felswände, kleine Ortschaften an den Fjordufern und atemberaubende Bergstraßen, Natur zwischen Meeresspiegel und Hochgebirge - und all das in einer Landschaftskulisse, welche den Atem raubt.
Gleichermaßen spektakulär sind die bizarren Inselketten der Lofoten im Nordmeer. Nördlich des Polarkreises, im Reich der Mitternachtssonne und der Nordlichter, ziehen sich diese hochaufragenden Inseln weit ins offene Meer hinaus. Den rohen Kräften der Natur ausgesetzt haben hier bereits Wikinger gelebt und Fischer das Gold des Meeres "geschürft": Hering und Dorsch. Davon zeugen historische Spuren und malerische Fischerdörfer mit bunten Rorbu-Häuschen, den ehemaligen Geräteschuppen, Bootshäusern und Saisonarbeiterunterkünften. Wie die Fjorde stehen auch die Lofoten für viele Besucher an erster Stelle der Wunschziele im Norden Europas.
Während die Fjorde sich wie Äste ins Landesinnere hineinzwängen sind es auf den Lofoten die hochaufragenden Inseln, die exponierte Vorposten weit draußen im Meer bilden. In beiden Fällen sind es vor allem die gewaltigen Naturgegensätze und einzigartigen Landschaften, welchen den Besuchern unvergessliche Landschafts- und Natureindrücke bieten. Diese Reise kombiniert Fjorde und Lofoten-Inseln in eine Norwegenreise, obwohl gut 1000 km Luftlinie zwischen den beiden Highlights liegt. Nach einer Woche in den Fjorden geht es daher mit dem Flugzeug in den Norden für eine weitere Urlaubswoche auf den Lofoten. So können beide Top-Ziele besucht werden. Erleben Sie bei dieser Reise das Beste von Norwegen!
Reisegestaltung mit Zusatznächten
Um die Reise entspannter zu gestalten und zusätzliche Urlaubstage an ausgewählten Etappenzielen zu gewinnen, können bei der Planung Zusatznächte ergänzt werden. Dies schafft mehr Zeit zum Genießen und Erkunden ausgewählter Regionen. Eine sehr charmante Art die Reise individuell anzupassen. Für Zusatznächte bieten sich Orte in beiden Regionen an - je nach individueller Schwerpunktsetzung!
Reiseverlauf - 15 Tage / 14 Nächte:
1. Tag: Anreise nach Bergen. Fahrt zum Hardangerfjord - 75 km
Fluganreise und Ankunft am Flughafen in Bergen. Übernahme des Mietwagens. Nachdem Sie nach knapp einer Woche wieder nach Bergen zurückkommen, geht es heute an Bergen vorbei direkt zum ersten Fjord, dem bekannten Hardangerfjord. Es ist einer der mildesten Fjorde des Landes und gilt als Norwegens Obstgarten. Auf dem Weg zum Hardangerfjord erleben Sie bereits eine spektakuläre Fahrt über Berge, durch eine Schlucht und sehen die Wasserfälle Brattefossen und Steindalsfossen, welcher einen Fußweg hinter dem Wasserfall bietet. 2x Hotelübernachtung am Hardangerfjord. Genießen Sie am Abend vom Ufer aus bei einem Abendspaziergang das Fjordpanorama dieses bekannten Fjordes.
2. Tag: Hardangerfjord - 235 km
Ein kompletter Tag, um den weitläufigen Hardangerfjord zu erkunden. An mehreren Stellen überqueren Fähren den Fjord - je nach Routenführung muss ein- oder mehrmals eine Fähre genutzt werden um über den Fjord zu gelangen. Eine Fahrt auf diesen Fähren ist immer ein kleines Highlight: man geht hoch auf das Deck, genießt bei der Überfahrt das Fjordpanorama und holt sich am Kiosk oder Selbstbedienungsschalter ein Eis, eine Waffel oder Kaffee. Eine Route um den Hardangerfjord könnte wie folgt aussehen: Am Nordufer entlang bis nach Granvin. Dann durch den modernen Tunnel und die große neue Hardangerbrücke ans andere Fjordufer. Über die bekannten Fjordortschaften Kinsarvik und Lofthus nach Süden bis Odda. Von dort wieder durch Tunnel unter dem Folgefonn-Gletscher hindurch nach Rosendal und mit der Fähre zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs gibt es immer wieder neue Besonderheiten zu entdecken: Aussichtpunkte, Sehenswürdigkeiten, kleine Ortschaften und besondere Landschaftseindrücke. Bei Tyssedal kann man zusätzlich noch die spektakulären Bergstraße zum Ausgangspunkt für die Trolltunga-Wandertouren befahren oder von Odda einen Abstecher nach Süden bis zum Låtefossen-Wasserfall einbauen.
3. Tag: Hardangerfjord und Voss - 175 km
Nochmals ist Zeit für den Hardangerfjord. Es lohnt ein Abstecher bei Granvik zum kleinen Ort Ulvik, der für seine vielen Obstgärten bekannt ist und in einem Seitenfjord des Hardangerfjordes liegt. Schön ist auch ein Abstecher zur Ortschaft Eidfjord und dort weiter durch das Tal in Richtung Hardangervidda bis zum berühmten Vøringsfossen-Wasserfall, der spektakulärste Wasserfall der Region. Unweit von Eidfjord führt zudem eine spektakuläre Tunnelstraße zur Bergalm Kjeåsen - die Straße ist nur einspurig und die Zeitangaben zum Befahren der Straße sind dringend einzuhalten! Auf dem Weg nach Voss kann noch der Wasserfall Skjervsfossen besucht werden. 2x Hotelübernachtung in Voss. Die Ortschaft liegt schön an einem See, eingerahmt von Bergen. Eine Seilbahn führt hinauf zum Hangurstoppen - dort hat man eine großartige Panoramasicht.
4. Tag: Ausflug ins UNESCO-Fjordgebiet - 275 km
Eine kurze Fahretappe führt ab Voss in das Gebiet der UNESCO-Weltnaturerberegion "Fjorde". Über den Stalheimpass - hier sollte man unbedingt beim Stalheim-Hotel eine Kaffeepause einlegen und den Ausblick hinab in das Nærøytal genießen - gelangt man hinunter in das spektakuläre, tief eingeschnittene Nærøytal. Weiter durch zwei Tunnel in die kleine Ortschaft Flåm. Hier ist der Endpunkt der Flåmbahn, die von hier aus auf einer steilen Bahntrasse hinauf ins Hochgebirge führt bis zum Gebirgsbahnhof Myrdal auf über 800m Höhe. Eine Fahrt mit der Flåmbahn ist eine der Hauptattraktionen der Fjordregion. Von Flåm geht es durch den längsten Straßentunnel der Welt weiter in den Ort Lærdal, der mit seinen alten Holzgebäuden einen idyllischen Ortskern bietet. Etwas außerhalb von Lærdal lohnt zudem ein Besuch bei der Stabkirche von Borgund. Auf dem Rückweg kann man die steile Passstraßen "Snøvegen" fahren und gelangt dabei zum Aussichtspunkt Stegastein, der einen großartigen Blick in den Aurlandsfjord eröffnet. Über Flåm zurück nach Voss. Ab Aurland kann man noch ein Stück auf der Serpentinen-Passstraße Richtung Ål fahren. Auch hier warten großartige Ausblicke.
Hinweis: Für eine Fahrt mit der Flåmbahn bzw. eine Rundtour "Norway-in-a-nutshell" imit Bahn und Fjordboot st ein Zusatztag in Voss zu empfehlen.
5. Tag: Sognefjord - 185 km
Heute geht es von Voss über den Vikafjell-Pass nach Vik - der Ort liegt malerisch am Fjordufer. Bereits vom Pass aus hat man eine großartige Sicht über den Fjord und hinüber zum Nordufer. In Vik lohnt ein Besuch an der Stabkirche von Hopperstad und im kleinen alten Ortszentrum mit kleinen Holzhäusern. Dann geht es mit der Fähre über den Fjord. Dabei sieht man den schönen Ort Balestrand, der am Folgetag noch besucht wird. Auf der Fahrt nach Leikanger kommt man am Kvinnafossen-Wasserfall vorbei. Weiter nach Sogndal und nach Norden ins Gebiet des Jostedalsgletschers, im Ort Fjærland gibt es ein interessantes Gletschermuseum und der kleine Ort lädt zu einem kleinen Bummel entlang der Dortstraße am Wasser ein. Tagsziel ist der Jølstersee. 1x Hotelübernachtung im Jølster-Gebiet. Wer gerne noch mehr Fjordlandschaften sehen möchte und zusätzliche Fahrkilometer nicht scheut, kann von Sogndal aus noch ein Stück nach Nordosten fahren und die Orte Hafslo, Gaupne und Skjolden besuchen.
6. Tag: Gaularfjell, Balestrand, Bergen - 350 km
Von der Jølster-Region geht es nun zum Gaularfjell - einer großartigen Passstraße mit Panorama-Aussichtsterrasse auf der Passhöhe. Zuvor kann man an mehreren Wasserfällen Rast einlegen, z.B. am Likholefossen. Wanderbegeisterte legen vielleicht sogar einen längeren Stopp ein um auf dem Wasserfallpfad ein Stück entlang dem reißenden Wildbach mit zahlreichen Wasserfällen zu wandern. Das nächste Ziel ist der legendäre Ort Balestrand, der auf eine weit über 100 Jahre alte Fremdenverkehrstradition zurückblickt - hier hat z.B. schon Kaiser Wilhelm Urlaub gemacht. Von dieser Geschichte zeugt z.B. das altehrwürdige Kviknes Hotel mit seinem gewaltigen historischen Holzgebäude. In Balestrand sollte man auf jeden Fall ein Bummel entlang dem Fjordufer und durch den kleinen Ort machen. Anschließend folgt man der Straße entlang dem Sognefjord nach Westen. Der Ort Høyanger ist von einem großen Aluminium-Werk geprägt. Hier kann man ein Stück Industriegeschichte erleben - neben der alten Druckwasserleitung am westlichen Ortsausgang, die der Energieerzeugung für die Schmelzen diente, gibt es eine Treppe, auf welcher man den Berg hinaufsteigen kann - wer möchte 2.500 Stufen... In Lavik nutzt man die Fähre um auf die Südseite des Sognefjordes zu gelangen und auf der Hauptstraße nach Bergen zu fahren. Unterwegs warten nochmal einige besondere Landschaftsleckerbissen in den Bergen und an Fjorden. Ankunft in Bergen. Rückgabe des Mietwagens und 2x Hotelübernachtung. Wer lieber noch etwas Zeit am Hardangerfjord verbringen möchte, kann auch noch eine Übernachtung am Fjord planen und erst am nächsten Vormittag nach Bergen fahren und dann den Mietwagen abgeben.
7. Tag: Bergen - das Tor zur Fjordwelt
Bergen bietet ein umfassendes Angebot an Sehenswürdigkeiten, Shopping und Unterhaltung. Nicht versäumen sollten man einen Bummel durch das alte Bryggen-Viertel mit den beeindruckenden Holz-Speicherhäusern aus der Hansezeit. Die alten Gebäude sind als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Besuchen Sie auch den Fischmarkt und nehmen Sie sich Zeit für eine Fahrt mit der Standseilbahn Fløyen zum Aussichtspunkt hoch über der Stadt. An den Hängen über der Innenstadt findet man malerische alte Holzhausviertel mit hübschen Holzhäusern und steilen Kopfsteinpflastergassen und Treppenwegen. Gerade diese malerischen Stadtviertel laden zum genussvollen Bummeln ein. Aktivere Erlebnisse sind auf dem Hausberg Ulriken möglich - hier sind regelrechte Bergtouren mitten im Stadtgebiet möglich. Bergen ist Norwegens zweitgrößte Stadt - im Sommer sehr belebt. Um das besondere Flair der Stadt zu erkunden sollte man sich auch einfach etwas genussvoll treiben lassen.
8. Tag: Flug zu den Lofoten, Fahrt nach Svolvær - 175 km
Je nach Zeitpunkt des Fluges in den hohen Norden haben Sie vielleicht noch am Morgen Zeit für einen kleinen Bummel in der Stadt. Transfer mit Shuttlebus zum Flughafen. Flug zu den Lofoten - je nach Termin direkt oder ggfs. auch mit Zwischenlandung. Bei gutem Wetter kann man mit einem Fensterplatz möglicherweise unterwegs die Bergwelt und Küste des Landes von oben bewundern. Ankunft auf den Lofoten und Übernahme eines neuen Mietwagens. Auf der Fahrt nach Svolvær, dem Hauptort der Lofoten erhalten Sie bereits viele Eindrücke der besonderen Landschaft: Hohe Berge, die direkt dem Wasser entsteigen, Sunde und Fjorde und immer wieder kleine Ortschaften, die sich an die schmalen Uferstreifen schmiegen. Nahezu auf der gesamten Strecke führt die Straße am Ufer entlang - man hat also immer Blick über das Wasser auf gegenüberliegende Inseln - eine großartige Panoramafahrt! 2x Hotelübernachtung in Svolvær. Am Abend sollte noch ein gemütlicher Bummel durch den Lofoten-Ort und am Hafen entlang stehen. Auf der Insel Svinøya auf der anderen Hafenseite, erreichbar über eine Hochbrücke, gibt es noch viele der lofotentypischen Rorbu-Häuschen. Heute werden diese häufig als Ferienhäuser genutzt.
9. Tag: Kabelvåg und Henningsvær - 50 km
Unweit von Svolvær liegen die beiden alten Fischereidörfer Kabelvåg und Henningsvær. Kabelvåg war im Mittelalter einer der wichtigsten Orte auf den Lofoten. Der Geschichte des Ortes kann man auch im Lofoten-Museum nachspüren. Gleich daneben liegt das Lofotenaquarium und das neue Skrei-Museum, das sich mit dem Fischfang auf den Lofoten befasst. Henningsvær liegt auf einigen der Küste vorgelagerten Inseln - lange war der Ort nur per Fähre erreichbar - erst 1983 wurde eine Straße gebaut, die sich spektakulär entlang mächtiger Lofoten-Felswände und über Brücken bis zum Ort windet. Bereits die Fahrt nach Henningsvær ist ein unvergessliches Erlebnis. Der Ort selbst gilt als einer der malerischsten Orte auf der Inselgruppe, ein ausgedehnter Bummel durch den Ort und um den Hafen ist ein absolutes Muss! Wer nach diesen Eindrücken noch mehr unternehmen möchte, könnte noch eine Rundtour auf der Insel Gimsøy planen - besonders auffallend ist die alte Holzkirche von Gimsøy, die von außen mit Stahlseilen verankert ist zum Schutz bei Winterstürmen. Natürlich kann man den verbleibenden Tag auch noch in Svolvær nutzen.
10. Tag: Fahrt nach Leknes - 75 km
Nun geht es weiter hinaus auf die langgezogene Inselgruppe. Nächstes Ziel ist die Insel Vestvågøy und der Inselhauptort Leknes. Unterwegs lohnt ein Besuch beim Wikingermuseum von Bord - ein Wikingerlanghaus wurde unweit einer archäologischen Ausgrabung orginalgetreu wieder aufgebaut. Die kurze Fahrerstrecke ermöglicht tagsüber auch noch viele zusätzliche Abstecher zu besonderen Orten entlang der Route - oft nur über Stichstraßen von der Hauptstrecke zu erreichen. Die Orte Orte Eggum, Unstad oder Utakleiv an der Nordseite liegen spektakulär in von steilen Bergen umgebenen Buchten und bieten Sandstrände und einen weiten Blick aufs Meer hinaus. Bei Utakleiv liegt auch der berühmte Sandstrand von Haukland und die verlassene Küstenstraße, die durch einen Tunnel ersetzt wurde. Auf der Südseite der Insel laden die Orte Balstad und Stamsund ein - hier handelt es sich noch um sehr aktive Inselgemeinden mit wichtiger Fischindustrie. 2x Übernachtung im Raum Leknes.
11. Tag: Äußere Lofoten - 150 km
Mit Leknes als Ausgangspunkt geht es nun zu den äußersten Lofoten: Der wichtigste und sehenswerteste Ort dort ist Reine und der Reinefjord. Dieser bietet das großartigste Lofoten-Panorama mit hochaufragenden Berggipfeln, kleinen Fischerdörfern mit bunten Rorbu-Häusern und Bilderbuchlandschaften. Von Reine sind es dann nur noch wenige Kilometer bis in die Ortschaften Sørvågen und Å i Lofoten. Auch kleinere Siedlungen wie TInd, Sakrisøy und Hamnøy liegen auf der Route. Im Reinefjord können Bootstouren unternommen werden oder Kajaks gemietet und die Umgebung bietet auch großartige, teils auch sehr anspruchsvolle Wandermöglichkeiten, z.B. zum berühmten Reinebringen. Auf dem Rückweg können auch noch Stopps bei der Schmiede in Sund oder der Glasbläserei in Vikten eingeplant werden pder an den Stränden bei Flakstad oder Myrland. Ein weiteres Highlight ist zudem noch das Museums-Fischerdorf Nusfjord auf der Insel Flakstadøy.
12. Tag: Auf die Vesterålen-Inseln - 185 km
Auf dem Rückweg in Richtung Svolvær könnte die Nebenstraße an der Südküste zwischen Stamsund und der Insel Gimsøy neue Eindrücke bieten. Oder Sie besuchen noch Ziele, für die an den Vortagen keine Zeit mehr war. Von Svolvær geht es zum kleinen Hafen Fiskebol und mit der Fähre nach Melbu. Diese Fährverbindung war früher, vor Fertigstellung der Straßenverbindung, die Hauptroute zu den Lofoten. In Melbu gibt es ein lohnendes Museum in einer alten Fischfabrik und in Stokmarknes das lohnende Hurtigrutenmuseum mit dem Museumsschiff MS Lofoten. 2x Übernachtung im Raum Sortland.
13. Tag: Tag auf den Vesterålen - 225 km
Auf der Inselgruppe der Vesterålen ist merklich weniger Tourismus als auf den Lofoten. Sie haben daher die Möglichkeit, nochmal großartige Eindrücke der imposanten Küstenlandschaft entspannt und mit Muße zu erleben. Auch auf den Vesterålen ist die Westseite sehr beeindruckend - besuchen sie die nahezu verlassene Siedlung Hovden und die frühere Geisterstadt Nyksund. Der Ort war nach Ende des Heringsbooms von Verfall geprägt, wurde zu einem Ziel für Aussteiger und ist inzwischen wieder ein belebter und gefragter Urlaubsort. In Stø werden Walsafaris angeboten und zwischen Nysksund und Stø gibt es einen beliebten Küstenwanderweg.
14. Tag: Insel Andøya und Harstad - 285 km
Nördlich von Sortland liegt die große Insel Andøya mit dem Ort Andenes am nördlichsten Punkt. Andenes ist als exponierte Küstensiedlung von eher sprödem Charakter. Hauptattraktion sind dort das Walzentrum und die im Sommer täglich stattfindenden Walsafaris. Im Juni 2027 wird auch das neue Besucherzentrum "The Whale" eröffnet. Inzwischen kennt man Andenes auch aufgrund der dort stattfindenden Raketenstarts. Bei einem Besuch auf der Insel sollte man auf jeden Fall auch Zeit planen um die großartige und als nationale Touristenstraße gelistete Küstenstraße auf der Westseite der Insel zu fahren. Hier gibt es Sandstrände, Steilküsten und man gelangt auch über die Moorebene in der Mitte der Insel. Falls Sie in Andenes eine Walsafari unternehmen möchten, sollte einen Zusatznacht eingeplant werden. Nach diesen Eindrücken folgt noch die Fahrt zurück nach Sortland und nach Harstad, die Küstenstadt in der Nähe des Flughafen. Je nach Routenwahl kann unterwegs noch eine Fährüberfahrt erforderlich sein. 1x Übernachtung in Harstad. Abhängig von der Abflugzeit des Rückfluges am nächsten Tag kann ggfs. auch eine weitere Hotelübernachtung im Raum Sortland anstelle von Harstad stehen.
15. Tag: Rückreise - 50 km
Fahrt zum Flughafen. Je nach Zeitpunkt des Rückfluges ist vormittags vielleicht noch etwas Zeit in Harstad und für einen kleinen Abstecher z.B. zur Landspitze Elgsnes. Rückgabe des Mietwagens am Flughafen und Rückflug.
Gesamtfahrstrecke: ab ca. 2.500 km (1.300 km Fjorde + 1.200 km Lofoten)
Verlängerungsoption: Mit Verlängerungstagen können Sie diese Reise mit weiteren Erlebnissen versehen - sinnvoll ist dabei, Zusatznächte an den Übernachtungsorten der Reise einzufügen und dadurch Zusatztage ohne Hotelwechsel in den ausgewählten Regionen zu gewinnen. Verlängerungstage können je nach individuellem Schwerpunkt in einem Ort in der Fjordregion oder auf den Lofoten/Vesterålen eingeplant werden.
Leistungen:
Anreise / Rückreise: Anreise individuell nach Bergen und zurück ab Evenes. Die An- und Rückreise ist nicht inklusive, gerne buchen wir Ihnen passende Flüge zu aktuell verfügbaren Tarifen. Flüge, die im Rahmen der Reisebuchung über uns gebucht werden, sind automatisch Teil des Pauschalreise-Reisepakets.
Reisetermine / Beste Reisezeit: Die Reise ist täglich ganzjährig möglich. Als Sommerreise empfehlen wir den Zeitraum Mai-September. Reisen ab September können die bunten Herbstfarben eines "Indian Summer" bieten.
Reiseanfrage und Buchung: Bitte senden Sie uns bei Interesse an dieser Reise über die Funktion „Reise anfragen“ (s.u.) Ihre Anfrage zu. Sie erhalten daraufhin unverbindlich ein individuelles, buchbares Angebot für Ihren Wunschtermin. Aufgrund variabler Preise bei Hotels, Partnern vor Ort etc. kann der konkrete Angebotspreis von den hier aufgeführten Preisangaben abweichen. Eine Buchung der Reise erfolgt erst nach Ihrer expliziten Angebotsannahme/Buchung. Unverbindliche Vorabreservierungen sind in der Regel nicht möglich.
Prognose Reisepreis 2026 + 2027 pro Person in EUR:
| ab Bergen / bis Evenes, 01.05.-30.09. |
15-Tage-Reise |
|---|---|
| pro Person im DZ, ab* | 2.599,- |
| EZ-Zuschlag (14x Einzelzimmer), ab* | 680,- |
|
Auf Anfrage: Zusatznächte, Familien-/Kinderpreise, Kleingruppen, erwachsene Zusatzperson im DZ, Termine in der Nebensaison * die aufgeführten Preise sind Ab-Preise. Dynamische Preissysteme der Hotels können z.B. bei hoher Nachfrage oder kurzfristiger Reiseplanung zu einem höheren Reisepreis führen |
| Extras, Optionen und Aufschläge | Preise € |
|---|---|
| Zuschlag Mietwagen für Alleinreisende (PKW mit nur 1 Person) |
auf Anfrage |
Hotels:
Reisen mit eigenem PKW oder Mietwagen:
Reisegestaltung unterwegs:
Ideen und Kombinationsmöglichkeiten für diese Reise:
Bildnachweise: Top-Nord GmbH